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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Herr
Hardy Hausmann

Zur Feuerwache 8
41812 Erkelenz

Tel: 02431 802 114
einsatz@ - drk-heinsberg.de

Ehrenamtliche Tätigkeiten

Helfer und ihr Einsatz

Fotos: DRK

Die Einsatzeinheit

Mit seinen zwei Einsatzeinheiten verfügt der DRK-Kreisverband Heinsberg e.V.  über ein Hilfeleistungssystem, das bei Schadensereignissen jeder Größenordnung schnell und flexibel eingesetzt werden kann.

Geleitet durch den Führungstrupp, können die verschiedenen Module Sanitätsgruppe, Betreuungsgruppe und die Gruppe Technik und Sicherheit einzeln oder auch  zusammen eingesetzt werden. Die Ausrückzeit zur Einsatzstelle beträgt 20 - 30 min.

 

Der Führungstrupp
Der Führungstrupp führt die DRK-Einsatzeinheit sowohl bei Sanitäts-, als auch bei Betreuungseinsätzen. Er nimmt die Einsatzaufträge entgegen und informiert über Lage- und Einsatzabwicklung. Zudem trägt er Sorge für die Verstärkung, Ergänzung und Ablösung der Einsatzeinheit.

Die Sanitätsgruppe
Die Sanitätsgruppe wird vom leitenden Notarzt in Absprache mit dem Organisationsleiter zur verstärkenden und ergänzenden Funktion angefordert. Die Aufgaben bestehen darin, benötigtes Material ranzubringen, Verletzte zu suchen, versorgen und zu betreuen. Darüber hinaus schafft sie je nach Notwendigkeit die erforderliche Infrastruktur an der Einsatzstelle durch Einrichten eines Verbandplatzes. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst ist die Sanitätsgruppe in der Lage: 

 2-3 schwer verletzte Personen (Behandlungs- und anschließende Transportpriorität)
 4-5 mittelschwer verletzte Personen (Behandlungspriorität)
 12 leicht verletzte Personen

zu versorgen. Die Registrierung und Dokumentation wird ebenfalls von der Sanitätsgruppe durchgeführt.

Die Betreuungsgruppe
Die Betreuungsgruppe leistet überall dort Hilfe, wo sich aufgrund der Situation die Betroffenen aus eigenem Vermögen nicht selber helfen können. Sie sorgt für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung der Betroffenen. Ausgelegt ist die Betreuungsgruppe für 100 bis 200 betreuungsbedürftige Personen. Bei Schadensereignissen mit überwiegend betreuungsbedürftigen Personen kann die gesamte Einsatzeinheit ca. 500 Personen unterbringen, verpflegen und sozial betreuen.

Technik und Sicherheit
Die Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet (ggf. in Absprache mit anderen Organisationen, z.B. Feuerwehr) die technische Unterstützung der Sanitäts- und der Betreuungsdienstgruppe. Sie errichtet, betreibt und überwacht die technischen Geräte, z.B. Zelte, Ersatzstromversorgung, Beleuchtung und wirkt bei der Logistik der gesamten Einheit mit. Zudem überwacht sie die gesetzlichen Vorschriften bezüglich Arbeitsschutz und Unfallverhütungsmaßnahmen.


Einsatzanlässe und Einsatzmöglichkeiten

Prinzipiell sind vier Anlässe für Einsätze vorgesehen.

1. Einsatz unterhalb der Katastrophenschwelle
Bei plötzlich eintretenden Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle im Stationierungsbereich der Einsatzeinheit (Stadt oder Kreis), kann das Schadensereignis mit den örtlich zur Verfügung stehenden Kapazitäten des Rettungsdienstes und der Einsatzeinheit bewältigt werden.

2. Katastropheneinsatz
Bei einer Katastrophe wird die Einsatzeinheit im Allgemeinen von Führungsorganen der Behörden angefordert und im Rahmen der Führungsstrukturen des Katastrophenschutzes eingesetzt. Die Einsatzeinheit wird alarmiert, in geschlossener Form einsatz- und marschbereit gemacht und in ein Schadensgebiet geführt.

3. Disponierbarer Einsatz
Die Einsatzeinheit kann auch im Rahmen geplanter und vorzubereitender Einsätze, z.B. zur Evakuierung von Gebäuden, bei Sanitäts- oder Betreuungsein-sätzen bei Großveranstaltungen, bei sich entwickelnden Katastrophenlagen wie Hochwasser, Bränden usw. tätig werden. Der Einsatz erfolgt hierbei entweder aus eigener Initiative des DRK oder im behördlichen Auftrag.

4. Sanitätseinsatz unterhalb der Katastrophenschwelle
Bei Schadensereignissen bis zu einer Größenordnung von 20 Verletzten, ist eine Sanitätsgruppe, zusammen mit dem Führungstrupp zu alarmieren und einzusetzen. In die Alarmierung sind auch der Gruppenführer der Betreuungsgruppe und der Gruppenführer Technik und Sicherheit einzubinden.

 

 

Hier finden Sie ganz persönliche Helferportraits.

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